Empirischer Bericht

Empirischer Bericht über 18 Jahre Präventionsseminare (1995-2013) innerhalb der Wirbelsäulengymnastik mit begleitender Rückenschule (WSmR), Progressiven Muskelentspannung nach J. (PMR), Stressbewältigung und Pilates im Saarland und in Baden-Württemberg: angefertigt von Christiane Gorius (Germanistin/Sozialpsychologin M.A.),

Saarbrücken im August 2013

Kursteilnehmer-Feedback im Anhang

 

Nach 18 Jahren Erwachsenenbildung mit Schwerpunkt Prävention möchte ich hier eine Bilanz ziehen über die mehr als 600 Präventionskurse, die ich bis jetzt gehalten habe.

 

1. Vom Sinn einer langfristigen und kontinuierlichen Präventionsarbeit in Sachen Bewegungsförderung und Stressbewältigung

Nachhaltige und effiziente Präventionsarbeit bedeutet gesundheitsorientierte Persönlichkeitsarbeit. Menschen dort abholen, wo sie sind, ist ein langer Prozess, in dem die Lernenden und die Lehrende sehr viel Geduld brauchen. Kein Mensch lernt im Handumdrehen die gesunde Bauchatmung, die gute Körperhaltung und die Korrektur eines Hohlkreuzes. Langmut, regelmäßiges Training und Wiederholung sind die Grundpfeiler für gelingende Präventionsmaßnahmen im Bereich Pilates (P), Wirbelsäulengymnastik (WS), Progressiver Muskelentspannung (PMR), Stressbewältigungsstrategie (SBS) und des Autogenen Trainings (AT).

Die Sensibilisierung für die eigenen körperlichen Schwachstellen setzt voraus, dass ich selbst die Herausforderung wage, mich mit meiner Gesundheit zu konfrontieren. Diese regelmäßige Auseinandersetzung  bedeutet Selbstverantwortung, Selbsthygiene und Selbstfürsorge. Sie bildet einen Grundpfeiler für unsere Gesundheitsbildung, die eine BILDUNG ist und somit auch eine Form von KULTUR darstellt. Pilates` Grundsatz: „Es ist der Geist, der den Körper formt!“ geht ursprünglich auf Schiller zurück, der meinte: „Es ist der Geist, der den Körper baut!“  Pilates` Körperübungen inspirierten die ganze Welt, formten und heilten Millionen von Rücken, da sich seine Kunst durch seine Schüler auf der ganzen Welt vervielfältigte. Die Pilatesmethode ist deswegen anspruchsvoll, anstrengend und hoch effizient, da man sich mental auf sie einlassen muss, was eine hohe Konzentration mit sich bringt. Für einen Neuling im Kurs ist die erste Stunde oft zunächst einmal etwas erschlagend, da er sich auf die richtige Körperhaltung, die angemessene Atmung und die Körperkoordination gleichzeitig ausrichten soll. Denn zu einem verbesserten Körpergefühl wird er erst im Verlauf des Kurses gelangen. Nicht selten kommt es zu dieser Reaktion: „Das ist viel zu viel auf einmal. Das schaffe ich nie! Ich mache alles falsch. Das tut alles weh. Wie soll ich an die Übungen und die Atmung gleichzeitig denken? Und die Anderen hier sind alle schon viel weiter und viel durchtrainierter als ich! Gibt es kein Training für Anfänger?“

 

2. Vom Sinn der gemischten Gruppe, denn die Anfänger lernen direkt von den Fortgeschrittenen

Es gibt kein Training für Anfänger, da jeder von jedem lernen kann, wenn er es will. Wenn unser neuer Pilatesschüler offen und lernfreudig ist, so wird er jetzt direkt ermutigt von anderen Seminarteilnehmern, die teilweise schon seit den Neunziger Jahren des letzten Jahrtausends in diesem Kurs bzw. einem anderen meiner Kurse waren oder sind und es kommen Sätze wie: „Bei mir war das am Anfang auch so. Ich war total ungelenkig und verspannt und das mit der richtigen Atmung hat Monate gedauert. Ich muss heute noch daran arbeiten. Mir tat alles weh und ich hatte Muskelkater.“ Kurzum die Präventionsgruppe, die über einen längeren Zeitraum hinweg existiert und dadurch zusammenwächst, wirkt stabilisierend auf sich selbst und auf Neuzugänge. In der Regel hat gerade jemand irgendein spezielles Rückenproblem oder eine Verspannung. Es bleibt somit Zeit, um sich gezielt gegenwärtigen Problemen zu widmen und beispielsweise die entsprechende Übung für einen Teilnehmer so umzugestalten, dass sie ihm hilft. Denn Pilates meinte, dass das Training für den Menschen und nicht der Mensch für das Training da sein sollte! In diesen Seminaren herrscht kein Gruppendruck, denn er wäre kontraproduktiv. Körperliches Wohlbefinden kann nur erzeugt werden, wenn wir die Prävention am jeweiligen Individuum ernst nehmen.

 

3. Vom Sinn eines generationsübergreifenden Seminares

Ich mache keine „Fünfzigpluskurse“, da die Altersspanne vom Dreizehnjährigen bis zur Fünfundachtzigjährigen erfrischend und lehrreich auf die Kursstunde wirkt. Dabei entdecke ich immer wieder, dass Teenager oft weniger elastisch sind als „Golden Girls“, die seit 40 Jahren täglich trainieren. Diese Vorbildfunktion und Lebensfreude würde einem reinen Jugendpilateskurs einfach abhandenkommen.

Gewinnbringend zeigt sich auch, dass die Seminarteilnehmer oft aus allen möglichen beruflichen Bereichen kommen, manchmal aus verschiedenen Ländern, und diese Heterogenität das Seminar bereichert.

     

4. Vom Sinn des Einsatzes von handlichen Gymnastikgeräten und Musik

Pilates, Progressive Muskelentspannung und Autogenes Training sind Präventionsprojekte, die wenig „Requisiten“ benötigen. Wir brauchen weder ein Fitnessstudio noch „mörderische Folterinstrumente“, um die Rückenmuskulatur und die Beckenbodenmuskulatur zu stärken. Es genügen: Matte, Pilatesring, Kissen, Powertrainer und Gym-band. Dabei zeigte sich in all jenen Präventionsjahren, dass die Gruppen Abwechslung sehr zu schätzen wissen.

    PowertrainerPowertrainier

Trainierten wir früher noch intensiv mit einem Kissen zwischen den Beinen die Beckenbodenmuskulatur (den Zentralkern), so kommt uns seit einigen Jahren der Pilatesring sehr entgegen, denn mit diesem Gerät können wir die Bauchmuskeln und die Beckenbodenmuskulatur fünfmal stärker trainieren als noch vor Jahren mit dem Kissen.

 

Pilates

 

Das gleiche gilt auch für den Powertrainer, der uns neben den Gymnastikbändern in kurzer Zeit eine hervorragende Rückenmuskulatur bescheren kann und somit den „inneren Kraftgürtel“ (nach Pilates) immer wieder neu aufbaut. Diese einfachen Geräte kommen bei den Kunden sehr gut an und dienen ihnen nicht zuletzt auch als Memo-Objekt.

Ähnliches gilt für den Einsatz von Musik. Abwechslung steht auch hier an oberster Stelle. Im Bereich Pilates erweist sich das Warming-up mit mitreißenden Klassikern aus der Pop-Musik immer wieder als sehr erfolgreich. Denn die Kursteilnehmer kommen oft nach acht Stunden Büro müde im Seminar an und müssen erst mal umschalten. Die Musik soll vor allem motivieren und darüber hinaus Esprit und Schwung verbreiten. Eine Trainingsstunde ist gelungen, wenn die Teilnehmer dabei die Zeit vergessen. Dann kommen sie ins berühmte „Flow“, ein Zustand, in dem man eine Tätigkeit unter Einfluss von Glückshormonen erleben darf. Ist diese angenehme Kursatmosphäre präsent, gelingen auch schwierige Körperübungen leichter und man gelangt fast in einen sportlichen Rausch, währenddessen der sogenannte „Stressspeicher“ der Übenden geleert werden kann. Ist der Körper richtig im Training, wird der Kopf immer freier und schließlich wünschen sich die meisten der Seminarteilnehmer nach einer Dreiviertelstunde Pilatestraining vom Feinsten eine Entspannungsübung. Dies ist ein äußerst wichtiger Erkenntnisgewinn nach 18 Jahren Präventionsarbeit bei der Katholischen Erwachsenenbildung des Bistums Trier im Saarland (KEB, FBS), der VHS in Saarbrücken, der Katholischen Erwachsenenbildung des Bistums Freiburg in Konstanz und der Evangelischen Erwachsenenbildung (Badische Landeskirche) auf der Insel Reichenau: 95 % aller Kursteilnehmer, egal ob im Bereich Bewegung (also Pilates und Wirbelsäulengymnastik) oder im Bereich Stressbewältigung und Entspannung (also Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training, Antistresstraining), wollen die Kombination von Aktivierung und Loslassen (Entspannung), die sie in die eigentliche Balance und die Kraft ihrer inneren Mitte führt.

 

5. Vom Sinn der Kombination zwischen Bewegungs- und Entspannungselementen

Selbstverständlich gilt die Regel, dass im Präventionsbereich „Entspannung“ dieses Element mit 45 % in einer Unterrichtseinheit im Vordergrund steht und umgekehrt im Bewegungspräventionskurs das Element „Aktivität und Fitness“ mit 45 % Programmanteil stattfindet. Witterungsbedingt gibt es jedoch heiße Sommertage, an denen der Kreislauf oft so belastet ist, dass in dieser Pilatesstunde das Entspannungsprogramm in den Vordergrund verlagert werden kann. Generell haben die Kurskunden immer die Möglichkeit, ihre körperlichen und seelischen Befindlichkeiten je nach Maß in das Unterrichtsprojekt miteinfließen zu lassen.

Positive Affirmationen, die die Basis für eine gelungene Tiefenentspannung oder das Autogene Training darstellen, finden vor allem dann ihren Platz in den Seminaren, wenn die Teilnehmer ein Regenerationsbedürfnis äußern.

 

6. Sitzen kommt nicht gut an

Entspannung und Fantasiereisen im Sitzen bekommen schlechte Kritik, denn die meisten der Teilnehmer sitzen beruflich schon den ganzen Tag. AT und PMR werden in meinen Seminaren immer gekoppelt mit leichten Bewegungselementen und einer längeren Tiefenentspannung in der Rückenlage. Es gibt Kursteilnehmer, denen durch gesundheitliche Einschränkungen längeres Stehen Probleme bereitet. Diese haben die Möglichkeit, die Stehübungen (15 Minuten) im Sitzen oder im Liegen zu machen.

 

7. Vom Umgang mit Schmerzen während des Trainings

Da es sich um Präventionsseminare handelt, sind die Kursteilnehmer in der Regel Menschen mit geringfügigen gesundheitlichen Beschwerden. Trotzdem können jedoch akut mal ein Schulterarmsyndrom, ein angeschlagenes Knie, Hexenschuss, Ischiasprobleme oder schlimme Rückenverhärtungen usw. das Training eines einzelnen Teilnehmers beeinträchtigen. Auch hier sagt die neuste Sportmedizin, dass Bewegung besser ist als im Bett liegen. Ich selbst rate in diesen Fällen dazu, dass der Kursteilnehmer eingeschränkt und vorsichtig mitmacht, denn wenn beispielsweise ein Arm gesundheitlich belastet ist, so kann die betreffende Person durchaus die Beine und den anderen Arm sportlich sanft in Funktion halten. Ganz wichtig ist mir dabei, dass die Übenden wissen, wie weit sie gehen dürfen. Am liebsten ist es mir, wenn sie parallel zur Präventionsveranstaltung auf jeden Fall noch individualdiagnostisch von einem Physiotherapeuten betreut werden. Sobald eine Trainingsübung einen Schmerz verursacht, sollte man dieses Alarmzeichen ernst nehmen und die Übung mit mir zusammen so modifizieren, dass sie nicht mehr weh tut. So ging auch Pilates vor. Wichtig ist mir auch, dass sich die Leute mit gesundheitlich geringen Beschwerden nach dem Training fragen, wie es ihnen geht. Denn auf diese Weise merken sie, ob sie sich übernommen haben. Generell bin ich eine Trainerin, die die Gruppe motiviert, den Körper richtig schön auf Trab zu bringen, denn nicht selten kommen auch schon durchtrainierte Leute oder solche, die es sein wollen, in den Kurs. Trotzdem bin ich bestrebt, bei älteren oder nicht mehr so zu belastbaren Menschen das Tempo und die Trainingsintensität etwas abzudämpfen, wenn ich den Eindruck habe, dass sie sich überfordern. Teilnehmer, die unter Schmerzmittel stehend die Übungen unbedingt mitmachen wollen, weise ich darauf hin, dass ich dies nicht gut heiße. Aber dies kommt sehr selten vor. Gleichzeitig nehme ich schwangere Frauen grundsätzlich nicht in die WS oder das Pilatestraining auf, denn die Bauchmuskelarbeit ist hier unangebracht. Ich verweise auf die Möglichkeiten der Schwangerschaftsgymnastik. Als Rückbildungsgymnastik, also in der Babypause, ist Pilates wiederum sehr zu empfehlen.

 

    8. Weniger Rückenblockaden und Orthopädenbesuche

Besonders große Erfolge sehe ich in der Regelmäßigkeit und Langzeitwirkung durch Pilates. Kurskunden, die seit 2005 kontinuierlich Pilates machen, berichten mir darüber, dass sie trotz Skoliose oder Fibromyalgie keine Orthopäden oder Chiropraktiker mehr aufsuchen müssen. Da Pilates die seitlich liegende Rückenmuskulatur hervorragend aufbaut, den Körper zentriert und die Tiefenmuskulatur gezielt stärkt, erweist es sich als Bremser für Rückenblockaden und eignet sich hervorragend für Menschen mit Wirbelsäulenverkrümmung. Aber auch Haltungsschäden wie Hohlkreuz, Schiefnacken und Rundrücken können innerhalb von wenigen Trainingsstunden korrigiert werden, wenn die Betreffenden die Übungen in ihren Alltag zu integrieren wissen, was mir ein großes Anliegen ist. Erfolge durch Pilates zeigten sich auch bei Teilnehmern mit Blasenschwäche. Da durch Pilates die Beckenbodenmuskulatur trainiert wird, kam es zur deutlichen Linderung dieser Beschwerde.

Pilates bedeutet nicht zuletzt, den eigenen Körper viel besser und sensibler kennenzulernen, d. h. ein seismographisches Körpergefühl für den eigenen Rücken zu entwickeln. Der Ansatz all meiner Bewegungs- und Entspannungsseminare ist ein ganzheitlicher. Grundlage und Ziel der Kurse ist es, ein harmonisches Zusammenspiel zwischen Körper, Geist und Seele zu schaffen, damit der Mensch aus einer inneren Balance heraus leben kann. Auch hier gilt der Ansatz der modernen Präventionspsychologie, die die Regeneration von körperlichen, seelischen und geistigen Ressourcen fördern möchte durch Optimierung der Kräfte, die bereits da sind. So bringt eine gelungene Präventionsarbeit immer auch konstruktive Menschen zutage mit gesundem Selbstwertgefühl und die sorgen für eine Kostendämpfung und somit finanzielle Entlastung der öffentlichen Kassen.

 

    9. Gesundes Rückgrat und langer Atem

Die Atemübungen sind die Basis für unsere innere Balance, die wir in Zeiten von beruflichen und privaten Überlastungssituationen immer wieder neu praktizieren sollten. So appelliere ich in meinen Seminaren immer wieder daran, sich nicht in reinem Aktivismus zu verlieren, sondern sich regelmäßig stille Zeiten mit Oasen im Alltag zu gönnen. Hierzu empfehle ich meine Skripte zum „Autogenen Training“ und zum „Antistresstraining“, die sich jeder Kursteilnehmer zum Nulltarif von meiner Homepage www.chrigorius.de herunterladen kann.

An dieser Stelle sei auf den Nachhaltigkeitsfaktor der Seminare hingewiesen, denn die Kurse finden zurzeit regelmäßig bei der Kath. Familienbildungsstätte in Saarbrücken statt und werden nur durch die Schulferien unterbrochen. Darüber hinaus haben alle meine Kursteilnehmer immer die Möglichkeit eine verpasste Stunde beispielsweise eine Woche später in einem Parallelkurs nachzuholen. Viele Kursteilnehmer sind über diese Regelung sehr glücklich, da insbesondere die Berufstätigen durch Elternabende, Überstunden u.a. nicht immer an jeder regulären Unterrichtsstunde teilnehmen können.

 

10. Fazit: Gesundheitsfördernde Potenziale wachsen, wenn sie im Gesellschaftssystem wertgeschätzt und belohnt werden

Wirksame Prävention als Schutz vor gesundheitlichen Risiken fördert die Ressourcenpotenziale. Kursteilnehmer, die über mehr als 18 Jahre hinweg ständig die Präventionsseminare konsultieren, sollte man wertschätzen und belohnen. Sie sind weniger anfällig für Volkskrankheiten (Rückenleiden, Depression, Burnout, Mobbing etc.) und wirken nicht selten als Multiplikatoren in ihrer eigenen Umwelt. Sie haben Vorbildfunktion gegenüber ihren Kindern und Enkelkindern. Denn die Körperhaltung, innere Grundeinstellung, Atmung und Selbstdisziplin der Erwachsenen spüren die Kinder unbewusst auf Schritt und Tritt.

     

    Wenn es uns in Zukunft gelingt, die Präventionsmaßnahmen in unserer Gesellschaft noch intensiver und effizienter auszubauen und zu fördern, werden die Krankenkassen beispielsweise weniger Bandscheibenoperationen bezahlen  müssen. Diese Gelder könnten dafür eingesetzt werden, dass gute Präventionsprojekte von den Krankenkassen ganz übernommen werden, denn Menschen, die ihre Selbstheilungskräfte aktivieren, sollte man dafür belohnen!

     

     

    Anhang: Kursteilnehmer-Feedback:

     

    Was  habe ich gelernt?

    Gelingt mir nachhaltig die Integration des Trainings und Wissens in den Alltag?

    Warum habe ich den Kurs mehrmals besucht oder

    besuche ihn kontinuierlich seit vielen Jahren?

     

    Ich freue mich auf Ihren kurzen Kommentar!

     

    Darf ich Ihr Feedback in kurzer Form an meinen Krankenkassenbericht  anonym anheften und nur Ihr Bundesland und Ihren Beruf angeben?

     

    Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Mitarbeit und

    Ihre Kundentreue!

     

     

    Herzlichst

    Ihre

    Christiane Gorius

     

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